Obedience (sprich: "O-bi-di-ens") ist eine in Deutschland relativ junge Hundesportart. Der Ursprung dieser Hundesportart kommt aus dem angelsächsischen Bereich. Daher auch die Bezeichnung Obedience, was ins Deutsche übersetzt nichts anderes heißt als "Gehorsam". Im Obedience finden sich einige bereits bekannte Übungen aus anderen Hundesportarten wie z.B. Bei-Fuß-Gehen, Sitz-, Platz- und Steh-Übungen, Apportieren, Voraussenden, Abrufen und Abliegen wieder.

 

Dazu kommen vollkommen neue Übungen wie Distanzkontrolle, Richtungsapport und Geruchsunterscheidung. Bei der Distanzkontrolle führt der Hund auf entsprechende Signale seines Halters eine Reihe von Positionswechsel (Sitz, Platz und Steh) aus. Beim Richtungsapport apportiert der Hund dasjenige von 3 Apportierhölzern, zu dem der Halter den Hund schickt. Und bei der Geruchsunterscheidung sucht der Hund aus mehreren gleichen Gegenständen denjenigen aus, welcher den Geruch seines Halters trägt. Im Unterschied zu Begleithunde-Prüfung und VPG gibt es beim Obedience keinen vorgegebenen Ablauf, keine festen Schrittfolgen und Richtungswechsel. Die Abfolge der Schritte, Winkel und Kehren beim "Bei-Fuß-Gehen" wechseln von Prüfung zu Prüfung. Der gesamte Prüfungsablauf erfolgt auf Anweisung eines sog. Ringstewards (Richterhelfer).

 

Bei allen Übungen kommt es besonders auf die Exaktheit in der Ausführung und auf die Harmonie zwischen Mensch und Hund an.

 

Voraussetzungen - Eignung

 

Obedience ist für alle Hundesportler geeignet, die Spaß an der Perfektion haben. Sie müssen bereit sein ausreichend Geduld und Konsequenz aufzubringen um die saubere, exakte Ausführung der Übungen mit Ihrem Hund zu erarbeiten. Der Hund sollte aus Voraussetzung eine enge Bindung zu seinem Menschen und Spaß an der gemeinsamen Arbeit haben. Da Obedience in körperlicher Hinsicht weniger Anforderungen an den Hund stellt, ist diese Sportart auch für kleinste, größere, schwerere, ältere und "kranke" Hunde geeignet. Wer sich für eine Ausbildung in dieser Richtung entscheidet, kann nicht früh genug mit den entsprechenden Grundübungen beginnen. Bereits im Welpen- und Junghundalter sollte bzw. muss das Training auf das "Endziel" Obedience-Prüfung ausgerichtet werden.

 

Trainigsziele

 

Die Zielsetzung ist die Teilnahme an Obedienceprüfungen, zumindest in der Beginnerklasse.

 

Weitere Informationen

Bücher:

  • "Obedience für Einsteiger" von Birgit Laser, Cadmos-Verlag
  • "Obedience" von Uwe Wehner, Kynos-Verlag
  • "Obedience" von Brigitte Lau, Oertel+Spörer-Verlag

Internet:

  • www.obedience-termine.de
  • www.obedience.de

Ansprechpartner VdH Odenheim
Cindy Hörr: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!